Witam

Artykuły

W Zeszytach Naukowych Uniwersytetu Rzeszowskiego, Nr 73, Seria Filologiczna - Studia Germanica Resoviensia 10 ukazały się w 2012r. dwa artykuły naukowe mojego autorstwa: Das Porträt des Kriegsheimkehrers in ausgewählten Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert oraz  „Jetzt, jetzt weiß ich, dass es das Paradies war“. Literarische Verwirklichung der Welt der Kindheit in Borcherts Kurzgeschichten.http://wydawnictwo.univ.rzeszow.pl/product_info.php?cPath=25_43&products_id=1704

Artykuł o mojej pracy

W tzw. "Elternbrief" niemieckiej szkoły, w której uczę (Gymnasium Traben-Trarbach) ukazał się mój artykuł dotyczący mojej pracy:

Również na stronie internetowej Gymnasium Traben-Trarbach, niemieckiej szkoły, w której uczę, można przeczytać moje artykuły (w j. niemieckim):

Das Projekt „Es macht Spaβ, Briefe zu schreiben“

Bericht unserer Comenius-Assistenzkraft Frau Magdalena Surowiec:

Als ich im August 2010 angefangen habe, am Gymnasium Traben-Trarbach zu arbeiten, wusste ich, dass ich als Polin meinen Schülern und Schülerinnen die Kultur meines Landes näher bringen will. Meines Landes, aus dem Nikolaus Kopernikus, Maria Sklodowska-Curie, Johannes Paul II., Lech Walesa oder Andrzej Wajda kommen.

Mein erstes Ziel war es, dass meine Schüler und Schülerinnen ihre polnischen Gleichaltrigen kennen lernen. Ich habe die Polnisch-AG organisiert, die ich bis heute leite, und mit dem ersten Projekt „Brieffreundschaft“ angefangen. Die Brieffreundschaft ist das einfachste Projekt, das einem einfallen kann. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass ausgerechnet dieses Projekt meinen Schülern am meisten Spaß macht. Jedes Mal warten sie ungeduldig auf Briefe von ihren Brieffreunden und fragen mich ständig, ob „die Briefe schon da sind“.

Die Schule, die beim Projekt mitmacht, ist „Die Grundschule und das Gymnasium“ in Widelka (Karpatenvorland, Südosten von Polen). Deutsch wird dort als die zweite Fremdsprache unterrichtet. Der Schulleiter, Miroslaw Karkut, war von der Idee eines gemeinsamen Projekts begeistert. Mit der Projektleitung beschäftigen sich dort die Deutschlehrerinnen Teresa Rząsa und Beata Mierzwa.

Widelka ist ein kleines Dorf in einer ländlichen Umgebung und aus diesem Grunde werden die Schüler benachteiligt. Sie haben wenig Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse in der Praxis zu nutzen und auf diese Art und Weise die Sprachkompetenz zu vermehren. Deswegen haben wir uns für ein praxisorientiertes Projekt entschieden.

Die Idee des Projekts ist am Gymnasium Traben-Trarbach entstanden. Heutzutage weiβ jeder Schüler / jede Schülerin, wie man das Internet nutzen kann. Er / sie weiβ auch, wie man E-Mails schickt. Aber wer schreibt noch Briefe? Wir! In Zusammenarbeit mit der Grundschule und dem Gymnasium in Widełka haben wir das Projekt „Es macht Spaβ, Briefe zu schreiben“ bearbeitet. Am 15. Oktober 2010, während der Herbstferien, habe ich die Grundschule und das Gymnasium in Widełka besucht. 2007 habe ich an dieser Schule mein Praktikum gemacht und ich habe bis heute sehr gute Erinnerungen. Es hat sich herausgestellt, dass die Schule in Widełka Kontakte mit deutschen Schulen anzuknüpfen versuchte, aber diese Versuche waren bis jetzt erfolglos. Das Siegel für das Projekt (eTwinning Label) haben wir am 2. Dezember 2010 erhalten.

Die SchülerInnen sollten lernen, interkulturell zu kommunizieren. Sie erwerben auch das Wissen über ihr Nachbarland. Auβerdem wollen wir Sprach- und Kulturlernen integrieren, die eigene und fremde Mentalität und Kultur besser kennen lernen und verstehen. Die Schüler werden auch Selbst- und Fremdbilder reflektieren. Die Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur erweist sich als besonders wichtig, um die Kompetenz der interkulturellen Kommunikation zu entwickeln.

źródło: http://gymtt.bildung-rp.de/inhalt/das-projekt-%E2%80%9Ees-macht-spa%CE%B2-briefe-zu-schreiben%E2%80%9C

Polnischer Tag in Deutschland


„Polnischer Tag in Deutschland” hat am Gymnasium Traben-Trarbach am 15. Juni 2011 im Rahmen des Sommerfestes stattgefunden. Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums hat Deutsch-Polnisches Jugendwerk deutschen Schulen vorgeschlagen, einen polnischen Tag zu organisieren. Und umgekehrt: auch polnische Schulen konnten die Möglichkeit nutzen, „Deutschen Tag in Polen” zu organisieren. Ich habe gemeinsam mit den Schülern entschieden, wie dieser Tag aussehen sollte. Meine Schüler wollten ihn gerne planen und vorbereiten. Im Laufe des Schuljahres haben sie in der AG viel über Polen gelernt. Über polnische Sitten, Bräuche, Traditionen. Weil wir wussten, dass das Sommerfest an unserer Schule am 15. Juni stattfindet, haben wir uns gedacht, dass es toll wäre, dann den polnischen Tag zu feiern. Die Vorbereitungen haben sehr erfolgreich verlaufen. Die Schüler waren damit einverstanden, dass wir polnische Sitten und Bräuche präsentieren könnten. Das Leitthema lautete: Polnische Sitten, Bräuche und Traditionen rund um die Jahreszeiten herum. Im Rahmen der AG haben die Schüler Posters vorbereitet, die sie dann auf dem Sommerfest den Gästen zeigen konnten. Dazu gab es noch die Posters, auf denen die Schüler die Polnisch-AG und ihre Klassen vorgestellt haben. Es waren die Klasse 5a und die meisten Schülerinnen aus der Klasse 5b. Sie haben Berliner und Getränke verkauft. Dank einer erfolgreichen Werbung wurde fast alles verkauft. Unsere Kunden haben als Geschenk eine Landkarte Polens bekommen. Sie konnten sich auch polnische Tischtücher anschauen, die mithilfe von einer speziellen traditionellen Technik angefertigt wurden. Es gab auch Prospekte über Polen. Ich muss noch hinzufügen, dass die Gäste aus Polen in den Tagen vom 13. bis 17. Juni das Gymnasium Traben-Trarbach besucht haben. Es waren: der Schulleiter Herr Marek Plizga und zwei Deutschlehrerinnen: Frau Ewa Salamon und Frau Anna Mazur aus dem 3. Allgemeinbildenden Lyzeum in Rzeszow (im Südosten von Polen). Sie haben den polnischen Stand gesehen und mit den Schülern gesprochen.


Magdalena Surowiec (Polnisch-AG-Leiterin)

źródło: http://gymtt.bildung-rp.de/inhalt/polnischer-tag-deutschland

Eine Nacht der polnischen Kultur

Am 8./9. April 2011 hat am Gymnasium Traben-Trarbach „Eine Nacht der polnischen Kultur” stattgefunden. An der Veranstaltung haben 11 Schülerinnen aus der Klasse 5b teilgenommen, die die Polnisch-AG besuchen: Anna, Katharina, Lea, Lili, Sandra, Melena, Mara, Nadja, Bettina, Leonie und Maria. Wir haben in der kleinen Turnhalle übernachtet. Zuerst haben wir die Feldbetten zum Schlafen vorbereitet, was allerdings nicht so einfach war. 

Dann sind wir in ein Lokal in Traben-Trarbach gegangen, um Pizza zu essen. Das passt zwar nicht so gut zur polnischen Kultur, aber die Kinder wollten unbedingt gemeinsam etwas in der Stadt essen. Zwei Schülerinnen aus der 11. Klasse haben uns dabei begleitet. 

Jede von uns hat etwas zum Essen oder zum Trinken mitgebracht. Und was haben wir später gemacht? Z.B. „eine polnische Hochzeit“ gespielt. In der AG haben die Kinder gelernt, wie man eine Hochzeit in Polen feiert. Es gibt viele Traditionen, die es in Deutschland nicht gibt. Beispielsweise: unterwegs zur Kirche gibt es verschiedene Blockaden, die das Brautpaar und die Gäste aufhalten. Aus diesen Blockaden muss man sich herauskaufen. Diese Aufgabe übernimmt der Trauzeuge. Nach dem Verlassen der Kirche wird das Kleingeld in die Höhe geworfen und es muss von den Eheleuten aufgesammelt werden. Und vor der Hochzeitsfeier wird die Braut vom Bräutigam über die Schwelle des Hauses getragen. Um Mitternacht trennt sich die Braut von ihrem Schleier und wirft den unter die anwesenden nicht verheirateten Frauen. 

So haben auch die Schülerinnen „Hochzeit“ gespielt und die beschriebenen Traditionen in die Tat umgesetzt.  Es gab leider kein  Kleingeld  zum  Aufsammeln, stattdessen wurde mit Blumen geworfen. Später haben wir uns auch einen Film angeschaut. 

Am nächsten Tag  nach  dem  Frühstück  haben  die Eltern  ihre  müden, aber zufriedenen Kinder abgeholt. 

Ich freue mich, dass die Schülerinnen bei der Veranstaltung so viel Spaβ hatten. 

 

 Magdalena Surowiec (Polnisch-AG-Leiterin)

źródło: http://gymtt.bildung-rp.de/inhalt/eine-nacht-der-polnischen-kultur

Leseförderung an der GTS

Leseförderung an der GTS

1. Angebot der GTS

Die Ganztagsschule bietet den Schülern und Schülerinnen die Leseförderung als Zusatzunterricht. Die Förderung der Lesefertigkeit ist Aufgabe aller Fächer, weil das Lesen eine fächerübergreifende Kompetenz ist.

Ich biete den Zusatzunterricht, weil ich bemerkt habe, dass es Schüler gibt, die noch Probleme mit dem Lesen haben. Es gilt ihnen zu helfen. Ich leite die Leseförderung zweimal in der Woche und auf diese Art und Weise helfe ich den Schülern, ihre Lesekompetenz zu verbessern.

Das Lesenlernen beginnt nicht mit dem Eintritt in die Schule. Ab der Geburt eines Kindes werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Erwerb der Lesefertigkeit gelegt. Die Entwicklung stabiler Lesegewohnheiten beginnt also in der Familie und ist nach der Grundschule nicht abgeschlossen. Deswegen muss die Lesekompetenz am Gymnasium erweitert werden.

2. Ziele und Funktionen des Lesens

Das Lesen von Büchern und Texten hat verschiedene Ziele und Funktionen.

Wir lesen:

      • um etwas zu entdecken;
      • um die Vorstellungskraft zu entwickeln;
      • um die Rechtschreibung zu fördern;
      • um Spaß am Lesen zu haben;
      • um private Interessen zu entwickeln;
      • um an der Kultur teilzunehmen;
      • um Weltorientierung und Weltwissen zu erwerben.   

3. Ziele der Leseförderung

Der zusätzliche Unterricht an der GTS verfolgt konkrete Ziele. In erster Linie gilt es den Schülern zu helfen, genauer und schneller zu lesen, was in allen Fächern notwendig ist. Man könnte fragen: Wozu fördern?

      • damit die Schüler schnell (wenn notwendig) und flüssig lesen;
      • damit sie weniger Probleme im Unterricht haben;
      • damit Leseengagement und Lesestrategien entwickelt werden;
      • damit ein stabiles Lesekonzept aufgebaut wird;
      • damit die Schüler zu engagierten Lesern werden;
      • damit sie die Fähigkeit zur sinngemäßen Betonung des gelesenen Satzes, also zum ausdrucksstarken Vorlesen, entwickeln;
      • damit sie stabile Lesegewohnheiten entwickeln;
      • damit positives Lese-Selbstkonzept unterstützt wird;
      • damit Lesestrategien trainiert werden;
      • damit die Schüler funktional in allen Fächern lesen;
      • damit die Sachtextlektüre unterstützt wird.
      • Zu anderen, ebenso wichtigen Zielen der Leseförderung an der GTS, gehören:
      • Steigerung der Lesemotivation und der Lesefreude;
      • Förderung von Risikoschülern;
      • attraktive Erfahrungen mit der Literatur;
      • Vertiefung des Textverstehens;
      • Textsortenkenntnis.

4. Methoden der Leseförderung

In meinen Leseunterricht binde ich verschiedene kreative Methoden ein, weil ich davon ausgehe, dass der Unterricht nicht monoton sein darf. Nur wenn der Unterricht interessant ist und Spaß macht, ist er effektiv. Zu meinen Methoden gehören:

  • das spielerische Lernen;
  • Lesetagebuch: Selbstreflexion, selbstbestimmtes Lesen, Selbstbild als Leser, Leseerinnerungen;
  • Leseprojekte;
  • Besuche in der Kinderbücherei: Unterricht in und mit der Bibliothek;
  • Vorlesewettbewerbe;
  • authentische Textwelten beider Geschlechter berücksichtigen und erkunden;
  • das selbst gemachte Buch;
  • Bücher kreativ vorstellen;
  • Arbeit mit Bilderbüchern;
  • Training durch Lautleseverfahren;
  • abstrakte Situationen erzählen;
  • Projekt: eine Lesung vorbereiten;
  • kommunikative und kreative Aneignung von Literatur: Rätsel, Witze, Zungenbrecher, Kindergedichte und –lieder, geschlechtsspezifische Texte.

Wenn es um die geschlechtsspezifische Leseförderung geht, suche ich solche Lesestoffe aus, die genderspezifischen Gesichtspunkten und Lesepräferenzen entsprechen. Es ist mir wichtig, authentische Textwelten beider Geschlechter zu erkunden und sie in den Unterricht aufzunehmen.

5. Förderung von Risikoschülern

Die Förderung von Risikoschülern beginnt mit der Diagnose. Schwache und buchferne Leser sollten gefördert werden. Der Unterricht findet 2 Mal in der Woche statt. Es wird mit unterschiedlichem Lesematerial gearbeitet. Das Lesematerial sollte den Interessen der Schüler entsprechen und verschiedene Schwierigkeitsgrade repräsentieren. Die Leseförderung findet in der Kinderbücherei statt, weil es eine anregende Leseumgebung ist.

Zuerst berücksichtige ich Stärken und Schwächen der Schüler, anschließend arbeite ich Entwicklungsschwerpunkte aus. Es ist mir wichtig, Leistungsmessungen regelmäßig einzusetzen (z. B. Lesetests, Selbstbewertung).

Eine gesonderte Maßnahme ist der Deutsch als Fremd- und Zweitsprache-Unterricht, den ich 1 Mal in der Woche leite. Ich gehe auf die Bedürfnisse der SchülerInnen ein, die aus dem Ausland kommen und Probleme mit der deutschen Sprache haben. Als ausgebildete Deutsch als Fremdsprache-Lehrerin kann ich ihre Probleme mit der Grammatik und mit dem Wortschatz verstehen und ihnen entsprechend helfen.

6. Geschichte der Wanderratte

Ein Beispiel für ein Leseprojekt ist Geschichte der Wanderratte – ein Projekt, an dem ich mit der Klasse 5A GTS gearbeitet habe und weiter arbeite. Das Projekt findet u.a. im Rahmen des Förderunterrichts Deutsch statt. Es handelt sich um die Gestaltung eines Buches über eine Wanderratte. Die SchülerInnen haben in Gruppen an einzelnen Kapiteln gearbeitet, Geschichten selbst geschrieben und Bilder gemalt. Die Arbeit am selbst gemachten Buch macht den Schülern viel Spaß und entwickelt in ihnen das Leseengagement. Außerdem wird die Rechtschreibung gefördert.

 

Magdalena Surowiec

źródło: http://gymtt.bildung-rp.de/inhalt/lesef%C3%B6rderung-der-gts


Serdecznie zapraszam!

 

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